AERO POSITION
Ab einer Geschwindigkeit von 28 km/h stellt der Luftwiderstandsbeiwert das größte Hindernis dar, das ein Radfahrer zu überwinden hat, um möglichst viel von seiner Körperkraft in Vortrieb umzusetzen. Dabei ist es sicherlich von Vorteil, wenn sein Fahrrad aerodynamisch optimiert ist, den größten Luftwiderstand aber bietet der Fahrer selbst. Um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen, machen Zeitfahrer und Triathleten ihre Stirnfläche so klein wie möglich und winkeln die Arme auf ihrem Aero-Lenker so an, dass sie gleichsam als „Luftleitbleche“ dienen und den Fahrtwind möglichst verwirbelungsarm um ihren Körper herumlenken.
TRIATHLON- ODER ZEITFAHRMASCHINE?
Diese Aero-Position wird umso unbequemer, je „flacher“ sich der Fahrer positioniert, um seine Stirnfläche klein zu halten. Gerät der eingeschlossene Winkel zwischen Wirbelsäule und Oberschenkel hierbei zu spitz, wird der muskuläre Wirkungsgrad beeinträchtigt und zudem die Atmung behindert - die Tretleistung fällt ab. Der aerodynamische Gewinn kann aber diesen Leistungsverlust überlagern, so lange das gefahrene Tempo hoch genug ist.
Zeitfahren erstrecken sich in der Mehrzahl über 5 km bis 50 km. Sie fordern vom Fahrer also maximal 70 Minuten Höchstleistung in der anstrengenden Aero-Position. Das lässt sich aushalten, wenn man gut trainiert ist und einen gesunden Ehrgeiz hat.
Anders beim Triathlon, dessen Ironman-Distanz für die Rad-Prüfung bei 180 km liegt. Selbst mit einem 40er-Schnitt ist man dazu viereinhalb Stunden unterwegs! Wer da auf seiner Maschine „leidet“, tut sich keinen Gefallen, und dem Ergebnis schadet’s auch!
MODULAR HEAD SYSTEM
Diese Aero-Position wird umso unbequemer, je „flacher“ sich der Fahrer positioniert, um seine Stirnfläche klein zu halten. Gerät der eingeschlossene Winkel zwischen Wirbelsäule und Oberschenkel hierbei zu spitz, wird der muskuläre Wirkungsgrad beeinträchtigt und zudem die Atmung behindert - die Tretleistung fällt ab. Der aerodynamische Gewinn kann aber diesen Leistungsverlust überlagern, so lange das gefahrene Tempo hoch genug ist.
Zeitfahren erstrecken sich in der Mehrzahl über 5 km bis 50 km. Sie fordern vom Fahrer also maximal 70 Minuten Höchstleistung in der anstrengenden Aero-Position. Das lässt sich aushalten, wenn man gut trainiert ist und einen gesunden Ehrgeiz hat.
Anders beim Triathlon, dessen Ironman-Distanz für die Rad-Prüfung bei 180 km liegt. Selbst mit einem 40er-Schnitt ist man dazu viereinhalb Stunden unterwegs! Wer da auf seiner Maschine „leidet“, tut sich keinen Gefallen, und dem Ergebnis schadet’s auch!
|
Der Rahmen
Die flächigen Rohre bestehen aus dem gleichen Material, das unseren MTB-Rahmen O.NINE zu einem der leichtesten, zugleich aber dem stabilsten und komfortabelsten unserer Zeit macht: HM/UHM/IM-Carbonfasern, verarbeitet mit modernstem Nano-Matrix-Harz. Aus Gründen der Aerodynamik sind alle Züge innenverlegt, die zentral angesteuerte Hinterradbremse sitzt, geschützt und versteckt unter einem Spoiler, hinter dem Tretlagergehäuse. Flächig auch die Hinterbaustreben, was einerseits der Aerodynamik zugute kommt, zugleich aber auch zur hervorragenden Seitensteifigkeit beiträgt. Obwohl die großen Flächen und das Volumen des Steuerkopfs den TIME-WARP wuchtig und kraftvoll erscheinen lassen, ist er einer der leichtesten Triathlon-Rahmen. Bereits zwei gefüllte Trinkflaschen wiegen deutlich mehr als ein TIME-WARP Rahmen!
MODULAR HEAD SYSTEM
Braucht man also zwei unterschiedliche Maschinen zum Zeitfahren und für den Triathlon? – Nein! – Nicht, seit es TIME WARP gibt zumindest! Dessen zum Patent angemeldetes Steuerrohrsystem nämlich lässt sich in zwei Schritten um bis zu 40 mm verstellen, ohne dass man dazu herkömmliche “Spacer“ einbauen müsste! Der Zeitfahrer kann seine kurzen Distanzen also mit extrem tiefgestelltem Lenker und entsprechendem Aerodynamik-Vorteil absolvieren, während der Ironman seine 180 km mit verlängertem Steuerrohr und spürbar bequemer abspult. Mehr noch: Im Lauf der Saison kann jeder TIME WARP-Fahrer mit steigender Leistung auf die ihm zuträglichste Aero-Position herantasten, indem er seine Lenkerhöhe variiert!
CONFIGURATION
Wir gehen davon aus, dass Triathleten und ambitionierte Zeitfahrer ihren TIME WARP nach eigenen Vorstellungen komplettieren möchten. Daher wird er sicherlich zumeist als Rahmen-Kit gekauft und anschließend individuell komplettiert.
Wer es gerne konsequent und „am Stück“ haben möchte, kann aber auch der Empfehlung unseres Entwicklers Jürgen Falke folgen und den TIME-WARP als Komplett-Bike wie abgebildet ordern. 20 Jahre nach seinem ersten Start beim Ironman auf Hawaii setzt Jürgen alles daran, in Kona auf seinem „Baby“ nicht nur technisch und optisch einen herausragenden Eindruck zu hinterlassen …
|