Friends & Partners

Joachim Franz
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JOACHIM FRANZ

World Aids Awareness Expedition - Zeichen setzen auf allen Kontinenten

Mit Mountainbikes auf den Emlembe

Im Jahr 2001 durchquerte Joachim Franz auf dem Mountaibike die Sahara, auf den Spuren der Rallye Paris-Dakar. Seither wirbt er mit spektakulären Aktionen für Aufmerksamkeit im Kampf gegen HIV / Aids. Merida ist seit der legendären Befahrung der
„pan americana 2005 – an der Seite von Joachim Franz. Mit der cape 2 cape – hat er ein neues Zeichen gesetzt. Für seine langjährige Arbeit wurde
Joachim Franz 2009 zum „Europäer des Jahres“ ausgezeichnet. Ebenfalls ist er Träger des Prix
Romantik Preis 2009 für Werte und Tugend.

20 Länder und 19 Berge in 64 Tagen. Vom Nordkap nach Kapstadt, mit allen möglichen Sportaktionen. Mountainbikes rollen über einen ausgetretenen Pfad, verschwinden in einer Senke, tauchen wieder auf. Nebel wabert über die Flanken des Emlembe. Nathie folgt ihnen mit dem typischen Gang Afrikas: ein federnder, gleichmäßiger Schritt. Nathie könnte vermutlich ewig so weitergehen. Dagegen tun sich die vier Radsportler schon bald schwer:

Die Spur verliert sich im Geröll, scharfkantige Felsplatten stehen im Weg. Die Steigung beträgt jetzt runde 20 Grad. Der Nebel liegt wie ein feuchtes Tuch über der Strecke, verwandelt Gras, Steine und Erdreich zur rutschigen Unterlage.

Es hilft nichts: Die Kämpfer gegen Aids müssen aus dem Sattel. Sie schultern ihre Räder, zu Fuß geht es weiter hinauf. Der Schweiß rinnt, die Schultern schmerzen, die Sohlen brennen. Trotzdem stehen sie anderthalb Stunden später auf dem 1863 Meter hohen Gipfel, einer runden Kuppe, in deren Grün weit verstreut ein paar Steine liegen. Der Gipfel ist erreicht und die Fahne mit der HIV-Dunkelziffer HIV konnte gesetzt werden.

Die Mountainbikes leisten ihren ganz besonderen Beitrag zum Gelingen der Expedition der world aids awareness expedition. In Schnee und Eis Nordeuropas ist an ein Befahren von Gipfeln ebenso wenig zu denken wie in den Alpen. Dort dienen die Merida-Bikes in erster Linie als Trainingsgeräte, wenn die Mannschaft 64 Tage fit sein soll.

In Afrika werden die Mountainbikes oftmals zum Schlüssel der Kommunikation. Die Einheimischen bewundern die modernen Drahtesel und testen in der Steppe ihr Geschick.

Joachim Franz und sein Team bringt Hoffnung, auch in die entlegensten Winkel eines Kontinents, in dem viel zu viele Menschen an Aids sterben, in dem viel zu viele Kinder ihre Eltern an diese schreckliche Pandemie verlieren. Ob in Kenia oder Tansania, Malawi, Mosambik, Swasiland, Lesotho oder Südafrika – mit den im Rahmen dieser Expedition gesammelten Spendengeldern können lokale Hilfsprojekte unterstützt werden.

Dabei macht die „cape2cape“ nur den Auftakt für einen weltweiten Gipfelsturm. Im Rahmen der „world aids awareness expedition“ sollen bis Ende 2010 die 200 höchsten Landesgipfel der Erde bestiegen werden. Ein Aufruf, der sich auch an Mountainbiker richtet: Es gibt genügend Berge auf diesem Planeten, die sich auf zwei Rädern bezwingen lassen.

www.joachim-franz.com
www.beyourownhero-ev.de
www.waae.de

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