Team Lampre-Merida

Aktive Fahrweise in Spanien

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Aktive Fahrweise in Spanien

Bei der Spanien-Rundfahrt verlor das TEAM LAMPRE-MERIDA schon in der zweiten Etappe wegen eines Massensturzes Przemyslaw Niemiec, den designierten Kapitän. Die Fahrer in Blau, Fuchsia und MERIDA-Grün zeigten jedoch eine beherzte Reaktion. Sie schafften während der ersten zehn Tage immer wieder den Sprung in Ausreißergruppen und erzielten drei Top5-Platzierungen.

Zur Spanien-Rundfahrt trat das TEAM LAMPRE-MERIDA mit Przemyslaw Niemiec als Kapitän, Rubén Plaza, Nelson Oliveira und Kristijan Durasek als wichtigsten Helfern und jungen Fahrern wie Mattia Cattaneo, Valerio Conti, Tsgabu Grmay und Ilia Koshevoy an. Mit Max Richeze figurierte nur ein Sprinter in der Mannschaft. Bereits in der zweiten Etappe warf ein Massensturz die Pläne der Mannschaft über den Haufen: Przemyslaw Niemiec konnte einen Sturz nicht vermeiden und musste danach das Rennen wegen einer Hirnerschütterung aufgeben. Zum Glück blieben dem Polen jedoch schwerere Verletzungen erspart.

Aus sportlicher Sicht boten die ersten zehn Etappen der Spanien-Rundfahrt dennoch einige Lichtblicke. Schon im kurzen Mannschaftszeitfahren zum Auftakt konnte das TEAM LAMPRE-MERIDA den Rückstand auf die schnellsten Teams mit 27 Sekunden in engen Grenzen halten. Tags darauf war das Team dank Nelson Oliveira in der Fluchtgruppe des Tages vertreten, und am Ende der dritten Etappe sprintete Max Richeze im südspanischen Malaga zum ersten Top5-Resultat in der Rundfahrt, nachdem Ilia Koshevoy und seine Fluchtgefährten wieder gestellt worden waren. In der vierten Etappe war es dann an Kristijan Durasek, um die Farben Blau, Fuchsia und MERIDA-Grün in der Spitzengruppe hoch zu halten.

Doch damit noch nicht genug, denn auch in der fünften Etappe war das TEAM LAMPRE-MERIDA wieder an der Spitze des Rennens vertreten: Aber auch Tsgabu Grmay konnte sich mit seinen beiden Fluchtgefährten nicht gegenüber dem Feld behaupten. In der sechsten Etappe konnte Rubén Plaza am Schlussanstieg nach Sierra de Cazorla überzeugen: Der Spanier überquerte die Ziellinie als Vierter, nachdem Kristijan Durasek lange in der Spitzengruppe des Tages unterwegs gewesen war. Doch es sollte noch besser kommen, denn in der siebten Etappe kamen die Ausreißer endlich einmal durch. Im langen Schlussanstieg nach La Alpujarra musste sich Ilia Koshevoy dem Niederländer Bert-Jan Lindemann nur um neun Sekunden geschlagen geben - und durfte sich über Rang 2 freuen.

Nach einer kurzen Atempause während des achten Tagesabschnitts war Mattia Cattaneo der nächste Fahrer von TEAM LAMPRE-MERIDA, der den Sprung in die Fluchtgruppe des Tages schaffte. Diese wurde jedoch vor dem Finale wieder gestellt, so dass keine weitere Top-Platzierung resultierte. Am Ende der zehnten Etappe sprintete ein ausgedünntes Feld um den Tagessieg. Dabei schlug sich Valerio Conti tapfer: Der junge Italiener überquerte die Ziellinie als Zehnter. Nach dem heutigen Ruhetag wartet am Mittwoch die wohl härteste Etappe der diesjährigen Spanien-Rundfahrt auf die Athlethen. Natürlich hoffen wir, dass die Fahrer vom TEAM LAMPRE-MERIDA ihre aktive Fahrweise fortführen und dem Rennen Farbe verleihen können.

 

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