Multivan Merida Biking Team

Dahle Flesjå Fünfte in Mont Sainte-Anne

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Dahle Flesjå Fünfte in Mont Sainte-Anne

Beim vierten Rennen des Crosscountry-Worldcups fuhr Gunn-Rita Dahle Flesjå vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM im kanadischen Mont Sainte-Anne als Fünfte aufs Podium. Ondrej Cink bestätigte den Formanstieg der vergangenen Wochen, fuhr zu Beginn an der Spitze und beendete das Rennen der Männer als Neunter in den Top10.

Mont Sainte-Anne ist eine feste Adresse im Mountainbike-Worldcup, und die bewährte, anspruchsvolle Strecke in Kanada wurde auf dieses Jahr hin nochmals um einige technische Passagen erweitert. Sommerliche Regenschauer wechselten sich mit sonnigen Phasen ab, so dass die Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM beim vierten Saisonrennen des Crosscountry-Worldcups voll gefordert waren. Im Rennen der Frauen gehörte Gunn-Rita Dahle Flesjå zunächst der ersten Verfolgergruppe an, ehe sie in der dritten Runde zu Fall kam und das Rennen auf Rang Fünf beendete: „Der Sturz geschah in einer neuen Sektion, und ich habe dabei einen Bremshebel beschädigt. Dass ich danach auch Emily Batty ziehen lassen musste, ist nicht gut. Aber im Hinblick auf die kommenden Rennen bin ich zuversichtlich: Das war heute schon wieder besser als an den Europameisterschaften, und meine Bestform wird kommen - ob in einer, in drei oder in fünf Wochen.“

Das Rennen der Männer begann aus Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM sehr viel versprechend: Ondrej Cink nutzte seinen Startplatz in der ersten Reihe und legte einen Hammerstart hin. Kurz lag er an der Spitze, und während der ersten beiden Runden fuhr der junge Tscheche an der Spitze des Rennens mit.

„Das war der beste Start meines Lebens, aber dabei habe ich wohl etwas überzogen. Nach der zweiten Runde musste ich die Spitze ziehen lassen, und so fand ich mich im Kampf um Rang Sechs wieder. Schließlich hat es nur zu Rang 9 gereicht, aber eine Top10-Platzierung auf dieser Strecke, die mir nicht wirklich liegt, ist für mich schwer in Ordnung. Für das Rennen in Windham, das eines meiner Saisonziele ist, bin ich jedenfalls zuversichtlich“, kommentierte Cink. José Hermida fiel in der chaotischen Startphase weit zurück und kämpfte sich danach bis auf Rang 16 vor.

Zu Beginn des Rennens fuhr mit Thomas Litscher ein weiterer Fahrer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM weit vorne mit. „Leider hab ich danach starke Rückenschmerzen bekommen und konnte kaum noch Kraft auf die Pedale bringen. Auf den letzten beiden Runden lief es mir dann wieder super, und da konnte ich mich noch bis auf Rang 20 vorschieben. Für diese beiden Runden nehmen mich auch die Zeiten Wunder, die ich gefahren bin“, meine Thomas Litscher nach dem Rennen. Rudi van Houts beendete das Rennen gleich dahinter auf Rang 21, und das auf einer Strecke, die ihm nach eigenem Bekunden nicht liegt: „In den technischen Passagen hat mir etwas die Kraft gefehlt, und das hat mich auf dieser Strecke immer wieder Zeit und Positionen gekostet. Mir liegen Strecken mit langen Anstiegen einfach besser, darum muss ich wohl mit dem Resultat zufrieden sein.“ Julian Schelb beendete das Rennen auf Rang 48.

 

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