Multivan Merida Biking Team

Hermidas Lebenszeichen beim Worldcup-Finale

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Hermidas Lebenszeichen beim Worldcup-Finale

Beim Finale des Crosscountry-Worldcups im italienischen Val di Sole zeigte José Hermida ein beherztes Rennen: Der Spanier vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM war zeitweise auf Kurs für eine Podiumsplatzierung und wurde schliesslich Siebter. Gunn-Rita Dahle Flesjå musste das Rennen zwar aufgeben, behielt aber den zweiten Platz in der Worldcup-Gesamtwertung.

Zum Abschluss des Crosscountry-Worldcups wartete in Val di Sole eine ungemein Kräfte zehrende Strecke auf die Athleten. Die Anstiege waren lang, technisch und zum Teil brutal steil. Zudem hatte Regen in der Nacht vor dem Rennen die schnellen Abfahrten sehr rutschig werden lassen. An Herausforderungen mangelte es also nicht im Norden Italiens. Und aus der Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM standen die Vorzeichen für das Rennen der Frauen nicht besonders gut: Gunn-Rita Dahle Flesjå lag in der Gesamtwertung auf Rang Zwei und konnte die Gesamtwertung des Worldcups theoretisch noch für sich entscheiden. Aber in der Woche vor dem Rennen zog sich die Norwegerin eine Lebensmittelvergiftung zu.

Prompt kam Gunn-Rita Dahle Flesjå zu Beginn des Rennens nur mühsam in die Gänge: Nach der ersten Runde lag sie nur auf Rang 16, und kurz darauf musste die Norwegerin das Rennen wegen eines Materialdefekts gar aufgeben. Ihr zweiter Rang in der Gesamtwertung des Crosscountry-Worldcups schien zeitweise in Gefahr, hatte am Ende dann aber doch Bestand. „Wegen der Lebensmittelvergiftung habe ich fast die ganze vergangene Woche im Bett verbracht, und zudem konnte ich nicht essen. Bei einem weniger wichtigen Rennen wäre ich gar nicht gestartet. Aber ich habe mich dazu durchgerungen, bin das Rennen ruhig angegangen und habe dann einen guten Rhythmus gefunden, ehe ich zur Aufgabe gezwungen wurde. Es ist immer schade, wenn man ein Rennen nicht zu Ende fahren kann. Aber zumindest habe ich den zweiten Platz in der Gesamtwertung halten können, und auf diesen bin ich stolz.“

Im Rennen der Männer verzichtete Julian Schelb auf einen Start beim Worldcup-Finale. So trat das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM mit Ondrej Cink, José Hermida, Rudi van Houts und Thomas Litscher an. In der ungemein schnellen Startphase verlor Ondrej Cink unglücklich einige Plätze, aber in der Folge fuhren er und José Hermida in Richtung Top10-Platzierungen. Während Cink in der fünften Runde seinem Effort Tribut zollen musste und wegen Kreislaufproblemen aus dem Rennen stieg, arbeitete sich José Hermida bis zum Ende derselben Runde bis auf Rang 5 vor. Vier Fahrer hatten sich schon früh an der Spitze des Rennens abgesetzt, und der fünfte Platz auf dem Podium war hart umkämpft. Am Ende musste sich Hermida mit Rang 7 begnügen.

„Heute habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt, und endlich konnte ich wieder ein aktives Rennen fahren. Wenn es ums Podium geht, muss halt auch jemand Sechster oder Siebter werden, und das war heute leider ich. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften sehe ich mich auf Kurs: Nachdem ich die Probleme der ersten Saisonhälfte überwunden hatte, konnte ich wieder voll trainieren, und prompt kann ich wieder vorne mitfahren“, meinte ein zufriedener José Hermida im Ziel. Weniger zufrieden war Rudi van Houts. Der Niederländer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM beendete das Rennen auf Rang 18 und meinte, dass ein besseres Resultat möglich gewesen wäre: „Leider bin ich in der fünften Runde wohl übers Limit gegangen, und dafür musste ich auf den letzten beiden Runden büssen.“

Thomas Litscher erreichte das Ziel beim letzten Worldcup-Rennen der Saison auf Rang 38. In der Worldcup-Gesamtwertung der Teams belegt das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM bei den Männern am Ende der Saison Rang Zwei. Dies ist ein Beleg für konstant starke Leistungen auf höchstem Niveau, auch wenn die ganz grossen Erfolge diese Saison ausblieben. Gunn-Rita Dahle Flesjå beendete die Saison bei den Frauen auf Rang Zwei der Gesamtwertung. Zudem konnte sich mit dem 29. Laufsieg in der Lenzerheide zur alleinigen Rekord-Siegerin im Worldcup krönen. Und damit einen weiteren Rekord zu ihrem Palmares hinzufügen. Mit den Weltmeisterschaften in Andorra wartet in zwei Wochen ein letzter Saisonhöhepunkt auf die Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM.

 

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