Team Lampre-Merida

TEAM LAMPRE-MERIDA zeigt große Moral in Frankreich

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TEAM LAMPRE-MERIDA zeigt große Moral in Frankreich

Für das TEAM LAMPRE-MERIDA brachte die Tour de France ein Wechselbad der Gefühle: Zunächst musste die Mannschaft den Ausfall von Kapitän Rui Costa wegstecken, ehe Rubén Plaza in den Alpen zu einer tollen Form auflief und die Rundfahrt mit einem Etappensieg rettete.

Die erste Woche der Tour de France hat ihre Tücken: Alle Fahrer sind noch frisch, und entsprechend groß ist die Nervosität im Feld. Dies führt immer wieder zu Stürzen, und Rui Costa als der Kapitän vom TEAM LAMPRE-MERIDA wurde in der dritten Etappe in den wohl schlimmsten Massensturz der diesjährigen Austragung verwickelt. Von den Verletzungen an Knie und Hüfte sollte sich der Portugiese bis zu seiner Aufgabe während der zweiten Pyrenäen-Etappe nicht mehr erholen. Dies war umso bedauerlicher, als die Fahrer in Blau, Fuchsia und MERIDA-Grün im Mannschaftszeitfahren eine gute Leistung abgeliefert und Rang Acht belegt hatten. Diesen Rückschlag musste das TEAM LAMPRE-MERIDA zuerst einmal verdauen.

Aber schon auf den Überführungsetappen durchs französische Mittelgebirge schafften die Fahrer des Teams Tag für Tag den Sprung in die Spitzengruppe des Tages. Damit bewies das Team große Moral, und vor allem Kristijan Durasek, Nelson Oliveira, Rafael Valls und Rubén Plaza zeigten sich von der aktiven Seite. Diese angriffige Fahrweise wurde in der 16. Etappe belohnt: Rubén Plaza konnte ich am letzten Anstieg zum Col de Manse von seinen Fluchtgefährten absetzen und in Gap den Etappensieg als Solist voll auskosten - seinen ersten Tagessieg an der Tour de France. Auch nach dem Ruhetag präsentierte sich Plaza in guter Form, was mit einem 10. Platz in der Etappe zur Alpe d’Huez belohnt wurde. Aus Sicht vom TEAM LAMPRE-MERIDA waren dies die sportlichen Höhepunkte.

Auch auf der letzten Etappe zeigten sich die Fahrer in Blau, Fuchsia und MERIDA-Grün nochmals von der aktiven Seite: Filippo Pozzato sicherte sich die letzte Bergwertung der Tour de France, und auf den Champs Elysées schafften nacheinander José Serpa und Nelson Oliveira den Sprung in Fluchtgruppen, die beide wieder gestellt wurden. Im Sprint des Feldes musste sich Davide Cimolai dann mit Rang 19 bescheiden, während er im Verlauf der Rundfahrt vier mal in die Top10 gesprintet war. Dass acht von neun Fahrern vom TEAM LAMPRE-MERIDA nach drei harten Wochen das Ziel in Paris erreichten, kann auch als Erfolg gewertet werden. Und wäre ohne den selbstlosen Einsatz des Personals - Soigneuren, Mechanikern, Fahrern und Köchen - nie möglich gewesen.

In den drei Wochen in Frankreich kamen mit dem SCULTURA, dem REACTO EVO, dem RIDE und dem WARP TT nicht weniger als vier verschiedene MERIDA-Modelle zum Einsatz. Abgesehen von nur zwei Reifenschäden während der vierten Etappe, die über Kopfsteinpflaster führte, kam das TEAM LAMPRE-MERIDA ohne technische Probleme über die Runden. Angesichts einer Gesamt-Kilometerleistung von rund 28’500 Kilometern ist dies eine Erwähnung wert. Und ein Beleg für die Verlässlichkeit des Materials, von den Fulcrum-Rädern über die Anbauteile von Rotor, FSA und ProLogo bis zu den 25 Millimeter breiten Reifen von Continental.

 

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