Multivan Merida Biking Team

WM-Generalprobe in Windham

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WM-Generalprobe in Windham

Drei Wochen vor den Weltmeisterschaften bot sich den Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM im amerikanischen Windham die Gelegenheit für eine letzte Standortbestimmung. Gunn-Rita Dahle Flesjå verpasste als Siebte einen Podiumsplatz um eine halbe Minute, während Ondrej Cink bei den Männern nach einem starken Start auf Rang 10 fuhr.

Die grössten Herausforderungen in Windham waren die Hitze und der tiefe Staub, unter dem Felsen und Wurzeln verschwanden und der zudem die Sicht verschlechterte und das Atmen erschwerte. Da sie in der Woche vor dem Rennen im Training gespürt hatte, dass sie sich noch nicht in Topform befand, trat Gunn-Rita Dahle Flesjå vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM vom Start weg die Flucht nach vorne an - und führte das Rennen nach der verkürzten Startschleife an. „Mit diesem schnellen Start habe ich mich aber übernommen, und dafür musste ich im Final büßen. Leider war ich heute nicht gut genug, um aufs Podium zu fahren, was schon ein wenig enttäuschend ist“, meinte die Norwegerin, nachdem sie das Rennen als Siebte beendet hatte. „Jetzt geht es zwecks Erholung nach Hause, und hoffentlich stellt sich die Bestform rechtzeitig für die nächsten wichtigen Rennen in Val di Sole und in Andorra ein.“

Im Rennen der Männer war es Ondrej Cink, der einen starken Start hinlegte. Der Tscheche vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM hatte sich für das Rennen in Windham viel vorgenommen. Auf der Startschleife geriet er zunächst in dichten Verkehr, aber mit der schnellsten Rennrunde des Tages schob sich Cink bis auf Rang Sechs vor. „Eigentlich wollte ich auf dieser Strecke, die mir sehr gut liegt, aufs Podium fahren. Aber in den letzten beiden Runden bekam ich Krämpfe in den Beinen, und so wurde ich noch bis auf Platz 10 durchgereicht. Nun muss halt in Val di Sole oder an den Weltmeisterschaften ein Podiumsplatz her“, so Ondrej Cink. Mit José Hermida fuhr ein weiterer Fahrer des Teams in die Top15: „Erfreulich ist, dass ich mich das ganze Rennen über in den Top20 halten konnte. Aber am Start fehlt mir noch immer die nötige Spritzigkeit, und darum muss ich das ganze Rennen lang hinterher fahren.“ Nur 23 Sekunden hinter Hermida belegte Rudi van Houts Rang 17. Auch Thomas Litscher war unterwegs zu einer Platzierung in den Top15, ehe er in der vierten von sieben Rennrunden einen Defekt erlitt und viel Zeit und Plätze einbüsste.

 

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