Technical Features

BIG.NINE
Technical Features

BIG.NINE

Ausgeklügelte Ingenieursleistung


zum BIG.NINE Carbon Team

Mountainbikes mit 29-Zoll-Laufrädern („Twentyniner“) sind nicht mehr aufzuhalten. Zu Recht: Einer Vielzahl von Vorteilen stehen wenige Einschränkungen ver­glichen mit 26-Zoll-Bikes entgegen – die sich mittels ausgeprägten Ingenieursgeschicks und wertvollem Profi-Feedback nahezu vollständig überblenden lassen. Mit der BIG.NINE-Familie – und speziell der bereits vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM erfolgreich erprobten Race-Rakete BIG.NINE Carbon – hat MERIDA einen großartigen Twentyniner entworfen, dessen Vorzüge bereits beim Vorgängermodell TWENTY-­NINE Lite in höchsten Tönen gelobt worden sind.

„Testers Liebling“ titelte das Magazin MountainBIKE (MB 5 / 11) und auch das bike-Magazin erkor MERIDA zum „Lieblingsbike der Tester“ (bike 1 / 11). Mit dem TWENTY-NINE Lite war Chefentwickler Jürgen Falke also vom Start weg ein Bike gelungen, das auf­horchen ließ. Das wenige bisschen, das sich an diesem hochgelobten Konzept noch verbessern ließ, mündete unter Zuhilfenahme sämtlicher Race-Gene des O.NINE – dem Weltmeisterbike von José Hermida – im BIG.NINE. In der Top-Variante als BIG.NINE Carbon wiegt dessen Rahmen als Herzstück weniger als 1100 Gramm – trotz innenverlegter Züge, mächtigem BB30-Tretlager sowie einem von 1 1/8 auf 1,5 Zoll anwachsenden Steuerrohr („Tapered Steerer“).

Möglich wird dieses Fliegengewicht durch den Einsatz modernster Kohlefasertechnologien wie etwa „Nano Matrix Carbon“, wodurch ein gleichzeitig superleichtes und supersteifes „Structural Element Monocoque“ entsteht: Bauteile, die extrem hohen Belastungen ausgesetzt sind – wie etwa am Übergang vom Unterrohr ins Tretlagergehäuse – werden mittels Innen-Muffung miteinander verbunden.

An weniger belasteten Stellen kommt dagegen das leichtere „Tube-to-Tube“-Verfahren zum Einsatz. Auf diese Weise erreicht die Gesamtkonstruktion beste STW-Werte („Stiffness-to-Weight“), noch unterstützt durch die „Double Chamber“-Technologie im Ober- und Unterrohr. „Double Chamber“ beschert schon den Carbonrahmen von O.NINE & Co. höchste Biege- und Seitensteifigkeiten.

Jedoch nützt bestes Material nichts, wenn ein Twenty­niner nicht bis ins letzte Detail durchdacht wird – denn seine durch die größeren Räder veränderte Geometrie erfordert umfangreiches Konstrukteurswissen. So begegnet MERIDA etwa dem Problem einer hohen Front mit einem extrem kurzen Steuerrohr, was maximalen Druck aufs Vorderrad bedeutet. Gleichzeitig übertrifft dieses „X-Taper“-Steuerrohr am BIG.NINE sogar die Steifigkeitswerte eines O.NINE und kompensiert damit die weniger verwindungssteife Gabel mit ihrem längeren Hebel sowie die weicheren, weil größeren Laufräder. Dem dank

„Flex Stay“-Sitzstreben ausgeprägten Komfort eines BIG.NINE steht als Gegenpart eine BB30-Tretlager­region zur Seite, die sich um weitere 20 Prozent weniger verwindet als beim bereits superben O.NINE. Asymmetrisch ausgeführte Kettenstreben, ein gebogenes Sitzrohr mit Umwerfer-Direktbefestigung, Post-Mount-Discaufnahme sowie 142 Millimeter breite Ausfallenden mit Steckachsenaufnahme vollenden das Ingenieurskunstwerk BIG.NINE.

VIDEO

BIG.NINE

Technologie Erklärung


Kammerspiele: Dank „Double Chamber“-Technologie im Ober- und Unterrohr weist der BIG.NINE-Rahmen top Steifigkeiten auf.

 


Ohne Umwege: Der Umwerfer wird per „Direct Mount“ direkt am gebogenen Sitzrohr befestigt, dessen Form dem Hinterrad maximale Freigängigkeit bietet. Das BB30-Tretlager generiert aufgrund seiner Verwindungssteifigkeit satten Vortrieb.


Roll in peace: „Flex Stay“ rear stay and 27.2 mm seat post provide enormous comfort.


Standfest: Die funktionell wie optisch perfekt integrierte Post-Mount-Discaufnahme erlaubt Scheibengrößen bis 160 Millimeter ohne Adapter.