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Die Zeiten, in denen einzig die Kunst des Rahmenbaus ein gutes von einem sehr guten Fahrrad unterschied, sind lange passé. Modernste Verarbeitungsmöglichkeiten vielfach bewährter Materialien wie Aluminium oder die speziellen Eigenarten sensibler Werkstoffe
wie etwa Carbon erfordern ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit bei der Gestaltung eines neuen Bikes. Zudem hat die dem jeweiligen Einsatzzweck eines Rades angepassten Geometrie sowie die kinematische Komplexität vollgefederter Hinterbauten die Bike-Entwicklung zu einer wahren Wissenschaft werden lassen. Denn ein Fahrrad ist schon längst nicht mehr einfach nur ein Fahrrad, sondern das Produkt aus einer Vielzahl technischer und konstruktiver Faktoren, die in der Summe dafür sorgen, dass es am Ende exakt den Einsatzzweck bestens erfüllt, für das es konzipiert wurde – wenn es gut gemacht ist.
In der MERIDA-Entwicklungszentrale im schwäbischen Magstadt arbeiten deshalb Designer und Entwickler eng miteinander zusammen, um aus einer Idee ein perfektes MERIDA-Bike entstehen zu lassen. Dabei hat die Research & Development-Abteilung bereits vom ersten Konstruktionsstrich an stets das klare Ziel vor Augen, ein Fahrrad zu entwerfen, über dessen jederzeit zuverlässige Funktion Sie später nicht mehr nachdenken müssen – ganz gleich, ob es sich dabei um ein Kinderrad, ein Trekking-Bike oder Hightech-Modelle wie unsere im Weltcup erfolgreichen Mountainbikes handelt.Vor allem die globale Ausrichtung der weltweit in
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über 70 Ländern vertriebenen Marke bringt MERIDA
dabei immense Vorteile: Rund um den Globus spüren
unsere Vertriebsprofis aktuellen Trends nach, stehen in engem Kontakt zu international führenden Fachmagazinen und haben die Entwicklung aller entscheidenden Märkte global im Blick. Ihr Input ist einer der Faktoren, auf deren Basis das deutsche MERIDA-Entwicklungsteam mit seinen Fahrwerksingenieuren, Designern und Programmierern das Lastenheft eines jeden einzelnen Bikes für die neue Saison definiert.
Nachdem in einer anfänglichen Konzeptdiskussion mit allen Beteiligten grundlegende Fragen zum Einsatzzweck sowie zum Rahmenmaterial des neu zu entwickelnden Bikes geklärt worden sind, werden erste Studien am Computer erstellt. Schon in diesem frühen Stadium, bei dem hochmoderne Engineering-Tools wie die „Igorion“ Suspension-Software zur Fahrwerksoptimierung oder die „Pro-E“ 3D-Festkörper-Simulation zum Einsatz kommen, hat das Team das fertige Produkt voll im Blick: Erforderliche Freigänge wie Reifenbreiten oder etwa die Rotorengröße der Scheibenbremse werden bereits als feste Größen
berücksichtigt. Ist die Studie am Computer final berechnet, werden nach dieser Vorgabe erste Versuchsträger aus Aluminium geschweißt – die unter anderem die schnellsten Tester der Welt in der Realität
Probe fahren: die Profis des MULTIVAN MERIDA BIKING TEAMS.
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