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Ralph Näf

Nach seinem Sieg bei den Cross-Country-Europameisterschaften im Jahr 2009 gewann Ralph Näf ein Jahr später zum zweiten Mal auch den Titel in der Disziplin Marathon. Bei den Marathon-Weltmeisterschaften schrammte er darauf nur haarscharf am Sieg vorbei. Damit hätte er sein Double aus dem Jahr 2006 wiederholen können, als er im gleichen Jahr Welt- und Europameister wurde. Näfs Fokus liegt aber weiterhin auf der olympischen Distanz. Drei Mal stand er bei Weltcupläufen im Jahr 2010 auf dem Podium. In der anstehenden Saison muss sich Näf innerhalb der Schweizer Nationalmannschaft eine optimale Basis im Rennen um die drei Olympiastartplätze legen. Und Näf ist bekannt dafür, an den entscheidenden Tagen Spitzenleistungen abrufen und über sich hinauswachsen zu können.

Größe: 175 cm
Gewicht: 70 kg
Wohnort: Andwil, Schweiz
Geburtsdatum: 10. Mai 1980
Erlernter Beruf: Maurer
Trainer: Thomas Schediwie
Hobbys: Snowboard, Eishockey, Motocross, Autos
Zivilstand: Verheiratet, zwei Kinder
Website: www.ralphnaef.ch

2010

Europameister Marathon, 5. Rang beiWeltcups in Dalby Forest, Houffalize und Val di Sole, 1. Rang MTB-Bundesliga Münsingen, 2. Rang Racer Bikes Cup Muttenz, 2. Rang Marathon
Schweizermeisterschaften

2009

Goldmedaille Cross Country-Europameisterschaften, 4. Weltcup-Podestplätze (Houffalize, Madrid, Bromont, Champéry

2008

Bronzemedaille Cross Country-Weltmeisterschaften, 4. Rang Europameisterschaften, 5. Rang Marathon-Weltmeisterschaften Sieg Swisspowercup Gränichen; Weltcup-Platzierungen: 1. (Canberra), 18. (Andorra), 20. (Madrid), 21. (Houffalize)

2007

2. Rang Weltmeisterschaften Cross Country, 4. Rang Weltcup St. Félicien, 5. Rang Weltcup Champéry, 1. Rang MTB Bundesliga Münsingen, 2. Rang Swisspower Cup Bern

2006

Weltmeister Marathon, Europameister Marathon, 4. Rang Weltmeisterschaften Cross Country, 3. Rang Europameisterschaften Cross Country, 3. Rang Weltcup Schladming, Spa und Madrid, Sieg Sea Otter Classic Zeitfahren

2005

1. Rang Weltcup Fort William, 3. Rang Weltcup Balnéario Camboriù, mehrere Swisspower Cup-Siege

2004

Schweizer Meister Elite, 6. Rang und Diplom an Olympischen Spielen in Athen, 3. Rang Europameisterschaften Elite, 1. Rang Bundesliga