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Es war das Highlight des Press Camp 2011 und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Twentyniner ihren Siegeszug speziell im Marathon- und Langstreckensektor fortgesetzt haben. Auf dem BIG.NINE fuhren Hannes Genze und Jochen Käß beim letztjährigen Cape Epic auf Rang zwei, insgesamt finishte MULTIVAN MERIDA gleich drei Mal in den Top Ten. Auch bei Mehrtagesrennen wie der legendären Transalp oder der Trans Schwarzwald stellte die ultraleichte MERIDA-Interpretation eines Race-Twentyniners eindrucksvoll unter Beweis, dass die „Big Wheels“ unerreichbare Vorzüge bieten – sofern die Umsetzung des Konzepts stimmt.

Als Herz schlägt im BIG.NINE ein Rahmen, dessen „Nano Matrix“-Carbonfaser-Mix für ein Top-Gewicht bei gleichzeitig superben Steifigkeitswerten sorgt – weniger als 1100 Gramm* und ein gegenüber dem 26-Zoll-Bike O.NINE um nochmals 20 Prozent steiferes BB30-Tretlager unterstreichen den Führungsanspruch des BIG.NINE. Umgesetzt als „Structure Element“-Rahmen, der Innen-Muffung und Tube-to-Tube-Bauweise belastungsgerecht kombiniert und so dafür sorgt, dass hohe Steifigkeit exakt dort vorhanden ist, wo der Pilot seine Kraft ins System einleitet, bringen etwa der „Flex Stay“-Hinterbau sowie die sagenhafte 150 Gramm leichte PRC-Sattelstütze mit Selle Italia „Monolink“-Aufnahme überragenden Komfort.

Besonderes Augenmerk haben die MERIDA-Entwickler auf die beiden „Knackpunkte“ eines Twentyniners gelegt: So fallen die asymmetrisch geformten Kettenstreben mit 440 Millimetern * race-betont ausgesprochen kurz aus und sind Garanten für höchste Agilität. Zudem sorgt das ebenfalls kurz konzipierte „X-Taper“-Steuerrohr dafür, dass die systembedingt höhere Front eines Twentyniners für die Ansprüche nicht nur der Profis des MULTIVAN MERIDA BIKING TEAMS möglichst tief bleibt. Dass das gebogene Sitzrohr eine Direct-Top-Mount-Umwerfer-Aufnahme ebenso bietet wie die hinteren Ausfallenden für 12-mm-Steckachsen konstruiert wurden, beweist, dass MERIDA das Konzept „Twentyniner“ voll verstanden hat. Wie bei allen Teambikes sorgt ein Sram-Antrieb für den passenden Vortrieb, allerdings mit einer auf die veränderte Ent­faltung angepassten X.0-Übersetzung – noch ein Detail, das MERIDA nicht übersehen hat.