Team Bikes

NINETY-NINE
Team Bikes

NINETY-NINE

Carbon Team

>> zum NINETY-NINE Carbon Team

Seit Ralph Näf auf einem Prototyp des NINETY-SIX in der Saison 2007 Vize-XC-Weltmeister wurde, stockte der Konkurrenz jedes Mal der Atem, wenn das kompromisslos auf Vortrieb und Leichtgewicht getrimmte Hightech-Racefully in den Startblock rollte – zu Recht, wie mancher Zweikampf zeigen sollte. Mit dem NINETY-NINE wurde nun die nächste Evolutionsstufe gezündet: als „schnellstes Package“, das weit mehr ist als einfach nur leicht und steif.

„Das Gute ist des Besseren Feind“, so der ambitionierte Ansatz, mit dem MERIDA-Chefentwickler Jürgen Falke vor allem eins im Sinn hatte: in die großen Fußstapfen des NINETY-SIX einen Nachfolger zu stellen, der nicht nur dessen Stärken fortlebt, sondern ebenso neue Maßstäbe setzt. So blieben der „Nano Matrix“-Carbonfaser-Mix sowie die „Structure Element“-Bauweise des Rahmens ebenso unangetastet wie dessen Ausstattung. Und doch geriet das Upgrade zum NINETY-NINE zur „Operation am offenen Herzen“, denn es ging um nicht weniger als die Neuauflage der Kinematik und somit des gesamten Charakters. 

Um dem Fahrwerk der neuen Racefully-Referenz trotz eines um 10 mm auf 106 mm gesteigerten Federwegs bei minimalen Antriebseinflüssen maximale Effizienz und Sensibilität sowie beste Federwegsausnutzung einzuhauchen, wurde „M.O.R.E“ geboren – „MERIDA OPTIMIZED RIDE ENGINEERING“. Dazu wurde der Schwingendrehpunkt – konsequent optimiert auf die im Rennsport üblichen Zweifach-Antriebe – mit der unteren Federbeinaufnahme zusammengelegt und wanderte vor das Sitzrohr, wo der Dämpfer nun stehend gelagert ist. Dabei umgreift die kompakte Dämpfer-Wippe die Sitzstreben und ermöglicht so, ohne einen Quersteg hinter dem Sitzrohr auszukommen – was nicht nur ein Fingerzeig in Richtung größere Laufräder ist, sondern nebenbei effektiv Gewicht spart: nur 1,7 kg bringt der NINETY-NINE-Rahmen* auf die Waage.

Dank der neuen Kinematik verlangt das NINETY-NINE höchst selten nach Blockierung, wenngleich dies vorn wie hinten bequem vom Lenker aus zu erledigen ist. Zudem lässt die Geometrie für anspruchsvolle Marathonkurse auch den Einsatz von 120-mm-Gabeln zu.