Team Lampre-Merida

Rubén Plaza gewinnt nach 115-Kilometer-Solo

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Rubén Plaza gewinnt nach 115-Kilometer-Solo

Die letzten Tage der Spanien-Rundfahrt wurden für das TEAM LAMPRE-MERIDA zu einer echten Erfolgsgeschichte: Am Ende der 19. Etappe belegte Nelson Oliveira Rang Zwei, und einen Tag später schloss Rubén Plaza ein Solo über 115 Kilometer mit dem Etappensieg ab - dem zweiten für die Mannschaft an der diesjährigen Spanien-Rundfahrt.



Die letzten Tage der Spanien-Rundfahrt wurden für das TEAM LAMPRE-MERIDA zu einer echten Erfolgsgeschichte: Am Ende der 19. Etappe belegte Nelson Oliveira Rang Zwei, und einen Tag später schloss Rubén Plaza ein Solo über 115 Kilometer mit dem Etappensieg ab - dem zweiten für die Mannschaft an der diesjährigen Spanien-Rundfahrt.


Schon einen Tag zuvor hatte eine große Gruppe von Ausreißern in der Etappe nach Avila das Geschehen bestimmt. Mit von der Partie war auch Nelson Oliveira, der zuvor bereits die 13. Etappe für sich hatte entscheiden können. Weil er am letzten Anstieg der Etappe nicht ganz mit den Schnellsten mitzuhalten vermochte, konnte der Portugiese nicht in den Kampf um den Etappensieg eingreifen. Aber der Zeitfahr-Spezialist vom TEAM LAMPRE-MERIDA fuhr in der Abfahrt in Richtung Ziel die Lücke zu den ersten Verfolgern zu und ließ diese im ansteigenden Finale auf Kopfsteinpflaster hinter sich. Mit dem zweiten Platz erzielte Oliveira eine weitere Top10-Platzierung an dieser Spanien-Rundfahrt. Auch im Einzelzeitfahren rund um Burgos über eine Distanz von 38 Kilometern war Nelson Oliveira als Achter der schnellste Fahrer in Blau, Fuchsia und MERIDA-Grün gewesen. Mit Kristijan Durasek und Tsgabu Grmay zogen zwei weitere Fahrer des Teams in der letzten, harten Woche der Spanien-Rundfahrt wiederholt in den Angriff. Ihnen war jedoch kein Erfolg vergönnt.


Während die Rundstrecken-Fahrer an der Spanien-Rundfahrt für Furore sorgten, reisten weitere Fahrer vom TEAM LAMPRE-MERIDA nach Übersee, um zuerst in Kanada an zwei Eintages-Rennen Teil zu nehmen und danach an die Strassen-Weltmeisterschaften im amerikanischen Richmond weiter zu reisen. Beim Grand Prix Cycliste de Québec waren Rui Costa und Diego Ulissi die beiden Kapitäne der Mannschaft. Tatsächlich zeigte sich Rui Costa im Finale in den vordersten Positionen, direkt am Hinterrad der Mitfavoriten anderer Teams. Aber auf den drei letzten Kilometer konnte der Portugiese nicht mehr mit den Schnellsten mitzuhalten. Dafür gehörte Diego Ulissi zu jener Gruppe von Fahrern, die den Sieg unter sich ausmachten. Dabei überraschte der Kolumbianer Rigoberto Uran seine Rivalen mit einem frühen Antritt einen Kilometer vor dem Ziel, mit dem er sich einige Meter Vorsprung verschaffte. Diese reichten ihm zum Sieg, während Diego Ulissi nur wenige Meter dahinter die Ziellinie als Fünfter überquerte.

70. Spanien-Rundfahrt
19. Etappe: Medina del Campo - Avila, 185.8km

1. Alexis Gougeard, FRA, in 4:19.20 Stunden
2. Nelson Oliveira, POR/TEAM LAMPRE-MERIDA, + 0.40
3. Maxime Monfort, BEL, + 0.44

20. Etappe: San Lorenzo de el Escorial - Cercedilla, 175.8km
1. Rubén Plaza, ESP/TEAM LAMPRE-MERIDA, in 4:37.05 Stunden

2. José Gonçalves, POR, + 1.07
3. Alessandro De Marchi, ITA, + 1.08

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