Das Zauberwort hieß „Automotive Engeneering“
Wie in der Automobil-Entwicklung wählten wir den Weg, zunächst einmal die real auftretenden Belastungen auf unser Fahrzeug zu ermitteln. Dabei stand im Rahmen der Produktsicherheit der Wunsch ganz oben im Lastenheft, gestresste Rahmen-Segmente sinnvoll zu verstärken, bei anderen, bislang eher üppig dimensionierten Bereichen hingegen Material einzusparen, um das Gesamtgewicht insgesamt deutlich zu reduzieren.
2008 suchten wir die Zusammenarbeit Holger Krauss von der TU Esslingen. Sein Fachgebiet: die Fahrzeugtechnik. Er sollte uns dabei helfen, kollektive Lastdaten unseres Bikes im Renneinsatz zu ermitteln.
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Dies wird über sogenanntes „Data-Recording“ erreicht: Man rüstet das Bike an allen nur denkbaren kritischen Stellen mit Messfühlern und Dehnmessstreifen aus, die jeden Stoß, jede Erschütterung, jede minimale Stauchung oder Torsion in Echtzeit in eine Recorder-Box einspeisen, welche im Rahmendreieck montiert ist. Während der Fahrt läuft zugleich eine Kamera, die den Parcours mit seinen Schwierigkeiten optisch aufzeichnet, so dass man die jeweiligen Rahmen-Belastungsspitzen später mühelos auch anhand des Streckenprofils identifizieren kann.
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