19.06.2026

Daniel Renz mit überzeugendem Auftritt beim Enduro World Cup in Leogang

Der erste Weltcup des Jahres für MERIDA-Rider Daniel Renz führte ihn und sein ONE-SIXTY in die großen Berge des Salzburger Landes. Das österreichische Leogang ist ein bekannter und traditionsreicher Austragungsort des Enduro-Weltcups. In den letzten Jahren war das Rennen dort geprägt von langen Tagen sowie vielfältigen und abwechslungsreichen Strecken. Als Rider ist man dort ständig gefordert und muss sich an die sich verändernden Streckenbedingungen anpassen. Auf dem Programm standen dieses Mal brutale 71 km und 5.300 Tiefenmeter. Bergauf gab es glücklicherweise viel Unterstützung durch die Gondeln in der Region. Aufgrund der anspruchsvollen Strecken bergab gestalteten sich die Tage dennoch herausfordernd lang.

Dieses Mal sorgte das Wetter zusätzlich für einige Kapriolen. Am Trainingstag waren Daniel und seine Konkurrenz acht Stunden im Regen unterwegs und entsprechend komplett durchnässt sowie mit Matsch bedeckt. Glücklicherweise hatten die Veranstalter zwischen dem Trainingstag am Freitag und dem Rennen am Sonntag einen Pausentag eingeplant. Am Samstag zeigte sich die Sonne, und Daniel nutzte die Zeit, um sich etwas auszuruhen und nach der Schlammschlacht im Training das Material für das Rennen vorzubereiten.

Pünktlich zum Renntag am Sonntag setzten erneut kräftige Regenschauer ein. Auf den ersten beiden Stages kämpfte Daniel noch etwas, um in den richtigen Rennmodus zu kommen. Bereits auf Stage 1 musste er eine unfreiwillige „Bodenprobe“ nehmen. Daraufhin änderte er seine Herangehensweise etwas und versuchte zunächst, gut durch die folgenden Stages zu kommen. Erfreulicherweise fand er dadurch von Stage zu Stage besser ins Rennen. Vom anfänglichen 58. Platz konnte er sich letztlich bis auf Rang 35 vorarbeiten.

Mit diesem gelungenen Einstand auf seinem ONE-SIXTY startet Daniel mit dem gewünschten Schwung in die Saison und zeigte sich mehr als happy mit dem Ergebnis. Für das nächste Rennen in Val di Fassa sieht er aber natürlich „noch Potenzial für mehr“. Daniel hat auf jeden Fall „Bock auf mehr“ und freut sich bereits auf die nächsten Rennen.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

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