23.02.2024

Behind the brand: Martin Stütz, Design Director

Um ein MERIDA-Bike von der Idee bis zur Serienreife zu bekommen, braucht es ein Team aus vielen verschiedenen kreativen Köpfen. Dabei immer im Blick: der größtmögliche Fahrspaß. Martin ist unser Design Director: er formt buchstäblich unsere Bikes, indem er 2D- und 3D-Entwürfe erstellt und diese dann vom digitalen Entwurf in die Realität umsetzt.

Er kümmert sich vor allem um unser Roadbike-Portfolio, aber auch um spezielle Projekte, wie z. B. individuelle Farben und Grafiken für die Bikes unserer Profisportler oder die Gestaltung spezieller Sondermodelle. Während für manche Menschen die ständige Arbeit am Bildschirm wenig reizvoll erscheinen mag, geht Martin in seiner Arbeit auf: „Ich mag es wirklich, CAD-Design zu machen. Wenn man im Arbeitsfluss ist, kann man sich wirklich darin verlieren!"

Natürlich nimmt sich Martin auch viel Zeit, um mit den Produkten zu fahren, bei denen er seinen Teil beigetragen hat. Wobei er am meisten Spaß hat? Ganz einfach: „Mit ein paar Freunden einen Overnighter zu machen. Einfach direkt von der Haustür los, eine schöne Ausfahrt Richtung Schwäbische Alb oder so, nette Leute treffen und Orte erkunden, die man nicht erwartet hat, ein Feuer machen. Die Freiheit des von menschlicher Kraft angetriebenen Zweirads."

Obwohl die Entwicklungsabteilung von MERIDA in Magstadt bei Stuttgart zu finden ist, liegt sein Lieblingsort nicht allzu weit entfernt: In Freiburg, ein paar Stunden südlich an der Grenze zu Frankreich. Daran hat Martin viele schöne Erinnerungen: „Mit dem Rennrad nach Frankreich oder in den Schwarzwald zu fahren ist toll, so viele kleine Straßen, schöne weite Aussichten. Die Region ist so vielseitig.”

Obwohl Martin unsere hochmodernen Bikes mitgestaltet und Zugang zu den allerneuesten Designs und Komponenten hat, fällt sein Begleiter für viele seiner Abenteuer eher bescheiden aus: ein MERIDA RIDE DISC von 2014. Für ihn ist es aus zwei Gründen etwas Besonderes: Es war das allererste Rennrad von MERIDA mit Scheibenbremsen und sein Bike baut auf dem ersten fahrbaren Musterrahmen auf. Wenn man so will: der erste der ersten.

„Es ist mein Winterpendler, mit Schutzblechen, Reflektoren, einem großen Frontlicht und einem Fizik-Sattel von Vincenzo Nibali. Ich mag es, weil es in all den Jahren immer sehr zuverlässig war, ohne große Pannen. Die Power der Scheibenbremsen war damals eine Offenbarung für mich, außerdem ist es im Winter bei Nässe viel sauberer als die alten Räder mit Felgenbremse. Ein wirklich sehr wichtiger Punkt für mich, weil ich jeden Tag und bei sämtlichen Bedingungen zur Arbeit fahre!"

Ein Trip mit diesem Bike ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: „Meine Fahrt an den Bodensee zur Eurobike war schön. Sonst war das RIDE immer ein Pendlerrad und nur für alltägliche Abenteuer zuständig: wenn einem mal wieder von einem Autofahrer die Vorfahrt genommen wird, starke Regen- oder Schneeschauer, Wildschweine auf der Straße..."

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