27.07.2026

Erneutes Pech für Daniel Renz am Aletsch-Gletscher

Für den dritten World Cup des Jahres ging es für Daniel Renz direkt vom MERIDA-Händlerevent aus Reit im Winkl, bei dem er als prominenter Guide fungierte, zum Aletsch-Gletscher – dem größten Gletscher der Alpen.

Es wartete erneut ein Vier-Tages-Rennen – zwei Tage Training, zwei Tage Rennen – auf den MERIDA-Rider, diesmal in den großen Bergen.

Nach zwei erfolgreichen und vielversprechenden Trainingstagen war die Vorfreude auf den Wettkampf in der kleinen deutschen Crew groß. Da Daniel lange Rennen und anspruchsvolle Strecken liegen, ging er mit einem guten Gefühl an den Start. 

Entsprechend motiviert startete er in den Renntag, erlebte aber leider direkt ein kleines Déjà-vu. Die erste Etappe war von unglücklichen technischen Defekten geprägt: Erst gab es Probleme mit der Kette, dann war der Hinterreifen platt.

Auf dem extrem ruppigen Gelände erging es etlichen Fahrern ähnlich. Das verdeutlichte einmal mehr, dass technische Defekte bei den extremen Belastungen in diesem Sport einfach dazugehören, auch wenn man natürlich versucht, sie zu minimieren. Leider summierte sich Daniels Zeitverlust so sehr, dass er keine Chance mehr auf ein Ergebnis hatte, das seinem aktuellen Leistungsstand gerecht wird. Das war bitter für den ambitionierten Enduro-Rider. Auch dieses Mal blieb ihm nichts anderes übrig, als das Beste aus der Situation zu machen. Er nutzte die verbleibenden sieben Stages als Trainingseinheit und das anspruchsvolle Terrain, um neue Setups zu testen.

Am Ende standen solide Stage-Ergebnisse und Platz 90 zu Buche.

„Die Basis ist gut“, so Daniel abschließend. „Mit etwas mehr Glück bei den nächsten Rennen gibt es hoffentlich auch die entsprechenden Ergebnisse.“

In einer Woche geht es zu den Deutschen Meisterschaften.

Wir drücken ganz fest die Daumen!